Mensch - vom Individuum zur Gesellschaft

Gemeinden stehen immer neuen Herausforderungen gegenüber. Um diesen entgegen zu treten und hohe Lebensqualität für die Zukunft bereitstellen zu können, bedarf es unterschiedlicher Strategien und Interventionen, sowohl auf lokaler, als auch auf regionaler Ebene. Wir von RaumRegionMensch arbeiten darauf hin, Menschen, Gemeinden und Regionen bei der (Weiter-)Entwicklung zu unterstützen um Ihre Zukunftsziele zu formulieren und umzusetzen.

Soziale Kompetenz und Wertschätzung von Menschen sind wichtige Grundlagen in unserer Arbeit. Die aktuelle Dynamik der Entwicklung unserer Gesellschaft ist einem Wandel unterworfen und deckt neue Felder auf, die es verdienen, näher angeschaut zu werden. Dabei beschäftigt uns vor allem die Frage, welche Möglichkeiten der Gestaltung dieser zukünftigen Entwicklungen wir haben, um dem sozialen System mehr Raum zu geben und relevante Themen unter dem Aspekt einer lebenswerten Zusammenarbeit zu gestalten.

Wenn wir in Zukunftsvisionen eintauchen, scheinen Bilder in uns auf, die uns eine optimale Richtung aufzeigen. Oft landen diese Visionen in Schubladen, ohne jemals umgesetzt zu werden. Unsere Aufgabe sehen wir darin, diesen Zukunftsvisionen Raum zu geben und Möglichkeiten mit unseren AuftraggeberInnen zu erarbeiten, damit diese Visionen Wirklichkeit werden.  

 

 

Gemeindeentwicklung

Gemeinden sind durch Einflüsse von außen und interne Veränderungen einem ständigen Wandel unterworfen. Demographische Entwicklungen bringen Zuzug oder Abwanderung, was Veränderungen für Siedlungen und Wirtschaft zur Folge hat. Gleichzeitig taucht die Frage auf, wie lokale Identität beibehalten und gefestigt und neue Menschen und Werte integriert werden können. Ziel ist es, durch individuelle Strategien und Methoden für Gemeinden eine Zukunftsrichtung zu entwickeln und konkrete Umsetzungsmaßnahmen bereitzustellen. Mögliche Handlungsfelder sind:

  • Demographische Entwicklungen - Wer lebt in Zukunft in der Gemeinde und welche Bedürfnisse haben diese Menschen?
  • Wohnen - Welche Anforderungen an zukünftiges Wohnen sollen umgesetzt werden? Wie können Siedlungsräume gestaltet werden?
  • Tourismus, Kultur und Freizeit - Welche Angebote gibt es bereits und welche können ausgebaut werden? Auf welche Zielgruppen sollten Angebote abgestimmt sein?
  • (Land-)Wirtschaft - Wie kann Landwirtschaft gesichert werden und welche Rahmenbedingungen braucht es für Betriebe?
  • Öffentlicher Raum und Leerstand - Welche Qualitäten brauchen öffentlichen Räume und welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es? Wie wird mit leerstehenden Gebäuden umgegangen?
  • Mobilität und Verkehr - Wie kann nachhaltige Mobilität in Kombination mit hoher Lebensqualität umgesetzt werden?
  • Soziale Infrastruktur - Welche Angebote braucht es für welche Alters- und Bevölkerungsgruppen?
  •  ...  

 

Gemeindekooperationen

Im kommunalen Bereich wird immer mehr Effizienz gefordert. Gemeindeübergreifende Kooperationen können helfen, ressourcen- und kostensparend zu agieren. Interkommunale Zusammenarbeit ist in einigen Bereichen bereits verpflichtend, kann aber auch in anderen Bereichen noch ausgebaut werden. Ziel ist, dass Gemeinden in gleichem Maße voneinander profitieren ohne ihre Selbständigkeit zu verlieren. Kooperationsthemen können u.a. sein:

  • Zusammenarbeit im Bauhofbereich
  • Kooperationen in der Personalverwaltung
  • Zusammenarbeit im EDV-Bereich
  • Gemeinsame Nutzung von Allgemeinräumen
  • Öffentlicher Nahverkehr
  • Kindergarten- und Schulkooperationen
  • Pflegeeinrichtungen
  • Feuerwehren 
  •  ...

 

Soziale Daseinsvorsorge im ländlichen Raum

Daseinsvorsorge bezeichnet im Allgemeinen die Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen zur Grundsicherung des Lebens und zur Vorsorge gegen Risiken. Soziale Daseinsvorsorge bedeutet aber auch eine bestimmte Qualität des Zusammenlebens der BürgerInnen einer Kommune, der sozialen Beziehungen, der Sicherung der Gemeinschaftlichkeit und die Erhaltung der Lebensqualität. Ziel ist daher, ländliche Räume/Gemeinden unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Entwicklungspotentiale als Lebens- und Wirtschaftsräume zu erhalten und weiter zu entwickeln, die Lebensqualität zu verbessern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Besondere Rücksicht wird dabei auf die Besonderheiten vor Ort gelegt um diese als Grundlage für zukünftige Entwicklungen zu nutzen. Mögliche Projektinhalte können sein:

  • Familienfreundlichkeit - Bedarfsgerechte Kinderbetreuungsangebote, Spielplätze, Angebote für Jugendliche, familiengerechte Wohnungen und Verkehrswege
  • Stärkung des Zusammenhalts - Vereine, ehrenamtliche Tätigkeit, Engagement stärken
  • Gesundheitsversorgung - Ausbau der ambulanten ärztlichen Versorgung, Alten- und Behindertenhilfe, Medizinische Hilfe oder Unterstützung im Pflegefall
  • Erhaltung der Verkehrsmobilität und Erreichbarkeit, Verkehrsinfrastruktur (öffentlicher Personenverkehr, Rufbusse,...)
  • Bedürfnisse von älteren BürgerInnen in der Mobilität und Erreichbarkeit sind zu berücksichtigen
  • Wissensaustausch - Ländliche Räume bauen vornehmlich auf dem Wissen und den Kompetenzen ihrer BewohnerInnen auf
  • Schaffung von altersgerechten Wohnmöglichkeiten
  • Generationenwohnen - Attraktive Mischwohnungen, in denen Junge und Ältere mit- und nebeneinander leben können
  • Barrierefreiheit - Wohnen und öffentliche Räume hindernisfrei und ohne Zugangsbarrieren gestalten 
  •  ...

 

Gestaltung, Planung und Nutzung öffentlicher Räume

Öffentlicher Raum steht allen Menschen prinzipiell zur Nutzung und zum Aufenthalt offen, in gegenwärtigen Situationen verkommt er allerdings oft zum bloßen Verkehrsraum. Dabei sind die Potentiale öffentlichen Raum als Lebens- und Erlebnisraum zu nutzen vielfältig. Durch Gestaltung von Ortszentren, Interventionen und Veranstaltungen kann öffentlichen Räumen neues Leben eingehaucht werden. Handlungsfelder können sein:

  • Neugestaltung von Ortskernen oder Straßenzügen
  • Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
  • Planung von Radfahrwegen, Fußwegen
  • Implementierung von Shared Space Konzepten
  • Temporäre Nutzungen von Ortszentren
  • Veranstaltungen im öffentlichen Raum 
  •  ...

 

Leitbildentwicklung

Teil der Gemeindeentwicklung kann die Ausarbeitung eines Leitbildes sein. In einem kreativen Beteiligungsprozess werden für unterschiedliche Handlungsfelder Visionen entwickelt und daraus Leitsätze für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde formuliert. Gemeinsam ergeben diese Leitsätze das Leitbild. Ziel ist es, ein Bild für die Zukunft der Gemeinde zu finden, das möglichst inklusiv ist, d.h. die Interessen aller Alters- und Bevölkerungsschichten beinhaltet, und mit dem sich die BewohnerInnen identifizieren können. 

 

Partizipation

Wichtiger Bestandteil jeder Gemeindeentwicklung ist die Beteiligung der BürgerInnen. Sie sind ExpertInnen für ihre persönlichen Lebenswelten und wissen am besten darüber Bescheid, was ihren Alltag, ihre Lebensqualität und ihre Wohnqualität verbessern könnte bzw. welche Probleme und Barrieren sich ihnen in den Weg stellen. Dieses Wissen kann genutzt und aktiv in den Planungsprozess eingebracht werden. Dazu stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung, die je nach Aufgabenstellung, Thema und Personen abgestimmt werden können. Ziel ist es, eine möglichst umfangreiche Beteiligung der Bevölkerung durchzuführen, um die verschiedensten sozialen Gruppen der Gemeinde zu erreichen und deren Interessen für weitere Planungen zu berücksichtigen.  

 

Soziale Verträglichkeit

Bei allen bereits vorgestellten Handlungsfeldern muss besonderes Augenmerk auf die soziale Verträglichkeit von Maßnahmen gelegt werden. Dabei spielen Themen wie Gender und Diversity, Migration, Integration und kollektive Identität eine wichtige Rolle. Maßnahmen und Ziele werden bezüglich (Aus-)Wirkungen auf die genannten Themenbereiche überprüft bzw. eigene Ziele und Maßnahmen für die soziale Verträglichkeit formuliert. Dieser Bereich ist für eine gelungene Gemeindeentwicklung von Bedeutung und stellt die Weichen für zukünftiges Zusammenleben. 

 

Weitere Aufgabengebiete

Neben dem Hauptaufgabenbereich der Gemeindeentwicklung bietet der Fachbereich Mensch auch Beratung und Unterstützung in anderen Bereichen wie etwa:

 

 
Umweltverträglichkeitserklärung

Die Umweltverträglichkeitserklärung ist Bestandteil der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und beinhaltet eine Beschreibung des geplanten Vorhabens und sämtliche umweltrelevanten Angaben zu diesem. Der Fachbereich Mensch erarbeitet im Fachbeitrag „Raumplanung und Landschaftsbild“ die Themenbereiche Bevölkerung, Sach- und Kulturgüter sowie das Orts- und Landschaftsbild.

Auf Basis des Ist-Zustandes wird die vom Vorhaben berührte Umwelt dargestellt, direkte und indirekte Auswirkungen des Projektvorhabens erläutert und eine Bewertung der Umweltauswirkungen vorgenommen. Je nach Art und Ausmaß der Auswirkungen werden Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung negativer Umweltauswirkungen entwickelt. Durch die Verschneidung von Ist-Zustand, Auswirkungen und Maßnahmen wird eine nachvollziehbare Bewertung, der verbleibenden Auswirkungen auf die Umwelt durch das Projekt, abgegeben.

 
Organisationsentwicklung

Organisationen und Unternehmen sind ebenso wie Gemeinden keine statischen Gebilde, sondern sind auf Grund innerer und äußerer Faktoren immer einer dynamischen Entwicklung unterworfen. Mit diesen Entwicklungen kann man auf unterschiedliche Weise umgehen (Verdrängung, Negierung, Akzeptanz, aktives darauf zu arbeiten, so wie immer, etc.) um die Organisation auch langfristig zu sichern. Wir sehen drei grundsätzliche Ansätze, aus denen Entwicklung angeregt werden kann.

  • Neue Strukturen in der Organisation / Gemeinde
  • Geänderte Voraussetzungen im Außen
  • Unklare Aufgaben im Innen

Als externe BeraterInnen können wir Ihnen eine Außensicht und damit auch Anregungen bringen, wie auf die gegebene Situation reagiert werden kann. Wir erarbeiten mit Ihnen und den MitarbeiterInnen der Organisation / der Gemeinde neue, und für die MitarbeiterInnen und die Aufgaben der Organisation / der Gemeinde passende, Strukturen. Ein Gleichgewicht von innerer und äußerer Betrachtungsweise sollte gegeben sein, um tragfähige und langfristige Lösungen zur Umsetzung zu bringen.

Durch äußere Veränderungen ist eine Anpassung der Organisation / der Gemeinde erforderlich geworden. Dabei können neue Visionen und Leitbilder helfen, einen Handlungsrahmen zu definieren und eine Neupositionierung der Organisation / der Gemeinde am "Markt" zu gewährleisten. Die Entwicklung einer neuen aktuelleren Organisationskultur (wie gehen wir miteinander und mit KundInnen bzw. MitbewerberInnen um) bzw. einer Gemeindekultur, die den zukünftigen Veränderungen besser gerecht wird, kann eine wichtige Hilfestellung geben. Unterstützung und Begleitung bei Veränderungsprozessen (mit Fragestellungen: Wie ist es möglich noch kundenorientierter zu agieren? Wie können wir auf die geänderten Ressourcen optimal reagieren?) gibt Sicherheit für alle MitarbeiterInnen und belässt dennoch die Eigenverantwortung in der Organisation / der Gemeinde.

In den meisten Organisationen / Gemeinden gibt es unterschwellige Konflikte, unklare Entscheidungsstrukturen, nicht optimale Kommunikationsstrukturen. Diese Voraussetzungen führen häufig dazu, dass die MitarbeiterInnen nur eingeschränkt handlungsfähig sind. Mit den optimalen Werkzeugen wird gemeinsam mit den betroffenen MitarbeiterInnen an einem neuen und passenderen Zugang gearbeitet. Eine sehr hilfreiche Möglichkeit ist die Arbeit mit Systemischen Strukturaufstellungen, um durch die Aufstellung zu bisher noch nicht bekannten Lösungen zu kommen. Systemische Strukturaufstellungen kommen sehr häufig bei folgenden Fragestellungen zum Einsatz:

  • Bearbeitung von Konflikten
  • Auflösung von hinderlichen Mustern
  • Klarheit über den eigenen Platz und die Aufgaben in der Organisation
  • Von einem Dilemma zu einer klaren Entscheidung
  • Zugang zu neuen ungenutzten Ressourcen
  • Optimalere Zusammenarbeit im Team / in der Organisation / in der Gemeinde
  • Berufliche Fragen zur Organisation / zur Gemeinde
  • Persönliche Fragen zur Weiterentwicklung (als Basis für eine gute Arbeitsleistung in der Organisation / der Gemeinde)
  • Lösen von Blockaden
  • Aufzeigen neuer bisher zu wenig beachteter Lösungswege
  • Aufzeigen bestehender Dynamiken - Entwicklung neuer hilfreicher Dynamiken

Um optimale Lösungen für diese Entwicklungen zu erarbeiten, ist ein kreativer Dialog aller Beteiligten für eine nachhaltige Implementierung von neuen Ansätzen und Strategien wesentlich.

 
Mediation

Mediation ist ein Konfliktlösungsverfahren, bei dem ein/e allparteiliche/r MediatorIn den Konfliktparteien Unterstützung gibt, dass ein für beide Seiten guter Ausgleich über die strittigen Themen erfolgt. Im Zuge einer Mediation werden als erster Schritt für die gemeinsame Arbeit Spielregeln (ein Mediationsvertrag) definiert, die ein gutes Arbeitsklima sichern und die Zusammenarbeit erleichtern. Die Mediation ist ein freiwilliger Prozess, der auf einer kooperativen Teilnahme und dem Bemühen aller Beteiligter aufbaut. Die Mediation zieht sich über einen längeren Zeitraum und wird in 5 Phasen geteilt:

  • Vereinbarung zur Mediation
  • Themenfindung
  • Konflikterhellung
  • Lösungsfindung
  • Mediationsvereinbarung

Die Aufgabe der/s MediatorIn ist die Verantwortung für den Prozess, den Ablauf und die Sicherung eines optimalen Arbeitsklimas. Der/die MediatorIn ist in keiner Weise für die inhaltlichen Ergebnisse verantwortlich, diese können bei einer guten Lösung nur von den Konfliktparteien erarbeitet werden. Der/die MediatorIn ist allparteilich, um keine der beiden Seiten in irgendeiner Weise zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Der/die MediatorIn hat die Verpflichtung, in Fällen, in denen er/sie parteilich wird, dies im Zuge einer Supervision zu bearbeiten und gegebenenfalls den Fall abzugeben. Die Konfliktpartner / MediantInnen sind freiwillig im Prozess dabei und sind alle um eine gute konsensuale Lösung bemüht. Die Zusammenarbeit in der Mediation bedeutet auch Respekt vor den anderen und damit unter anderem auch zeitgerechte Terminvereinbarungen bzw. Terminabsagen. Die in der Mediation besprochenen Inhalte werden vertraulich behandelt, sollte dies nicht der Fall sein, wird das Verfahren der Mediation ruhend gestellt. Die MediantInnen können das Mediationsverfahren jederzeit beenden.  

 
Coaching und Teamentwicklung

Coaching und Teamentwicklung sind in unserem Verständnis punktuelle bzw. begleitende Unterstützung, die sich auf einige wenige Termine bzw. über einen eingeschränkten Zeitraum erstrecken kann. Im Rahmen dieser Termine wird den Aufgabenstellungen entsprechend an Lösungen gearbeitet, wobei der Blick auf Probleme weitestgehend vermieden wird bzw. nur soweit verwendet wird, als es für die Erreichung der Lösung erforderlich ist. Vorrangig dabei ist, dass die Person / die Gruppe dabei unterstützt wird, die jeweils definierten Ziele optimal zu erreichen. Als Zielgruppe für Coaching und Entwicklung sind Einzelpersonen zu sehen:

  • Abgeordnete zum Landtag / Nationalrat / Bundesrat
  • BürgermeisterInnen
  • GemeinderätInnen
  • Führungskräfte in Organisationen / Unternehmen
  • ManagerInnen
  • MitarbeiterInnen in Organisationen / Unternehmen

In ähnlicher Form kann auch mit Gruppen und Teams aus Organisationen / Unternehmen / Gemeinden gearbeitet werden:

  • Gemeinderatsklausur
  • Gemeinde-Team-Entwicklung
  • Gemeindevertretercoaching
  • Abteilungscoaching
  • Teamcoaching
  • Teamklausur / Teamentwicklung  
 
Methoden

Für die Bearbeitung unterschiedlicher Fragestellungen und Aufgaben unterstützen wir Sie mit einem breiten Angebot an Methoden, Verfahren und Veranstaltungsdesigns wie beispielsweise:

Sozialraumanalysen: Ein Verfahren, um die sozialstrukturellen und räumlichen Entwicklungen eines Gemeindegebietes differenziert zu erfassen und in Zusammenhang mit der Lebensqualität der BewohnerInnen zu setzen. Für dieses Verfahren werden sowohl quantitative Methoden als auch qualitative Methoden eingesetzt und miteinander verknüpft. In Workshops bzw. Zukunftswerkstätten werden auf Grundlage der Ergebnisse gemeinsam mit lokalen AkteurInnen zielgenaue Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

BürgerInnen-Rat: Ein Beteiligungsverfahren, welches die Selbstorganisation und Eigenverantwortung der GemeindebürgerInnen fördert. In einem speziell moderierten Verfahren einigen sich die Teilnehmenden zunächst auf ein gemeinsames Thema, das für alle wichtig ist. Zu diesem Thema entwickeln sie ein gemeinsames Statement, das abschließend öffentlich präsentiert und diskutiert wird.

Dynamic Facilitation: Die Methode eignet sich für konfliktreiche Themen ebenso, wie für Entscheidungsfindungen. In einem zirkulären Prozess werden Lösungen entwickelt, die von allen TeilnehmerInnen gleichermaßen mitgetragen werden.

World Café: In Kaffeehausatmosphäre werden in wechselnden Kleingruppen Themen bzw. bestimmte Fragestellungen diskutiert. Gedanken und Ideen werden weitergetragen und neue Perspektiven entstehen.

Open Space: Eine kreative Methode für Workshops, Konferenzen oder Tagungen wenn es darum geht, Fähigkeiten und Wissen der TeilnehmerInnen zu verbinden.

Zukunftskonferenz: Ein stark strukturiertes Großgruppenverfahren. Die TeilnehmerInnen definieren gemeinsame Themen für ihre Gemeinde/Region bzw. Organisation, entwickeln daraus Visionen und planen in weiterer Folge konkrete Projekte.

Zukunftswerkstatt: Gemeinsam werden Zukunftsentwürfe, Ziele und Maßnahmen für die Gemeinde entwickelt. Hauptziel ist es, Zugänge zu Lösungen zu finden, die für die TeilnehmerInnen zuvor nicht denkbar waren und erst durch neue und unterschiedliche Sichtweisen klar werden.